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10. Intern. Basketballturnier
Malgrat/Spanien, 05. - 14. Juni 1992

Da sitz ich also wieder vor einem leeren Stück Papier und soll einen Bericht über unsere diesjährige Spanienfahrt schreiben. Warum eigentlich schon wieder ich, schießt es mir durch den Kopf. Da waren doch noch zehn andere dabei, die auch mal was schreiben könnten. Und überhaupt. Eigentlich fehlen mir ja eine Menge Informationen. Zum Beispiel über all die Beach Stories, denn da halte ich mich eher selten auf. Zugegeben, allzu viele Sonnentagen 'on the beach' gab es in diesem Jahr ohnehin nicht, so daß sich so mancher doch recht schwer tat, zumindest die aus Deutschland mitgebrachte Bräune zu halten. Der Verlust des "Wischers", der zur vornehmen Konkurrenz gewechselt war, war aufgrund dieser klimatischen Abnormalitäten jedoch etwas leichter zu verschmerzen.
Photos
Das Team mit den Magdeburgern Paule mit Kirsten Iiiieeh, Cola...
Unsere Fans dito Hallenleben
Das dänische Team
Aber wer könnte dieses Jahr den Bericht schreiben? Mal überlegen. Vielleicht Hudson? Na klar! Erzählen kann der ja ohne Ende. Zwar müssen wir dann die Seitenzahl dieser Ausgabe etwas erhöhen (verdoppeln würde vielleicht schon ausreichen), aber leider war Hudson zu sehr mit der Verbreitung von Radio FFN (ein privater norddeutscher Rundfunksender) beschäftigt, als das er in der Lage wäre, einen umfaßenden Bericht zu schreiben. Dafür kennt man Brettermeier und "So sieht das aus" jetzt auch in Dänemark und dem Rest von Deutschland. Ich hoffe nur, daß unsere Freunde aus Kopenhagen nicht verzweifelt "the man with the gørk (Gurke) suchen.

Apropos Dänemark. Zu diesem Thema könnte Alex etwas schreiben. Zu diesem Thema könnte Alex etwas schreiben. Immerhin spielte auch er für das Herrenteam aus St. Annæ. Dieses war nämlich stark dezimiert angereist (nur 3 Spieler, davon einer mit Knieverletzung) und so war es Ehrensache, daß wir mit einigen Spielern aushalfen. Nachdem Andreas, Guido und ich selbst in den ersten beiden Spielen als "Dänen" auftraten, gaben Alex, Nobby und Norbert im letzten Spiel Alles, um einen Sieg zu erkämpfen. Aber der Gegner war einfach zu stark. Somit schieden auch die Dänen mit drei Niederlagen aus dem Turnier aus.

Ich hatte wohl noch nicht erwähnt, daß wir alle drei Spiele verloren. Aber wen interessiert das schon? Also: Pssst! Nach dem Spiel war Alex völlig fertig. Die letzten drei Fastbreaks in Folge hatten das Letzte aus ihm herausgeholt. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, am Tag der Abreise noch beim Spielchen gegen die Däninnen und Dänen mitzuwirken. Regenpfützen auf dem Platz ließen zwar so manches Powerdribbling unter dem Korb zur Lachnummer werden, und der rechte Flügel, soweit er wasserfeste Schuhe trug, hatte sehr viel Freiraum, doch wir bekamen eine Menge Spaß und dabei immer längere Arme, da der Ball bei jedem Bodenkontakt schwerer wurde. Unser 2. Freundschaftsspiel verpaßte Alex jedoch, so daß er als Artikelautor ebenfalls nicht über die notwendigen Informationen verfügt.

Beim Stichwort 2. Freundschaftsspiel fällt mir jedoch gleich unser "non playing" Captain Nicole ein. In einem Zeugnis würde es heißen: Sie erfüllte die ihr übertragenen Repräsentationsaufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit. Beim Freundschaftsspiel gegen die Jungs aus Magdeburg schürrte auch sie schließlich das erste Mal die Basketballschuhe. Scheinbar ist ihr das Niveau unterhalb der 2. Bundesliga zu primitiv um dort selber zu spielen. Im Spiel gegen die Magdeburger lief sie zur Höchstform auf und versetzte eins ums andere Mal ihre Gegenspieler.

Am Tag zuvor waren sie und Heike mit den Magdeburgern in Barcelona. Uns erreichten von dieser Fahrt nur einige Horrorstories und so möchten wir auf eine ausführliche Berichterstattung an dieser Stelle verzichten.

Wenn es um das "Nightlife" von Malgrat geht, kann nur Guido einen umfaßenden Bericht liefern. Er war der einzige, der jeden (oder zumindest fast jeden) Abend im "Glass" zu finden war. Somit ist er der einzige der uns berichten könnte, welche Techno-Hits denn dieses Jahr aktuell waren. Leider hatte das "Moustache" nach der Enttäuschung vom letzten Jahr dieses Jahr nicht den Weg auf den rechten Pfad zurückgefunden. Es war eher noch schlimmer geworden. Nur gut, daß es gegenüber die "Goldmine" gab. Hier konnte man zumindest in Ruhe EM-Fußball schauen und nachher eine English-Irish-Danish-German-Party feiern. Da Guido jedoch der einzige ist, der etwas über den "Sangria-Stiefel-Absturz" am Endspielabend berichten kann, erhält er vom Reiseleiter Schreibverbot.

Diese "Hard Rock Bar" erlangt langsam eine Schlüsselstellung bei unseren Malgrat-Fahrten. War sie im letztne Jahr noch Ausgangspunkt des einzigen geschlossen gefeierten Abends, so verzückte sie uns in diesem Jahr durch die Anwesenheit Louis, unserem Freund aus dem "Moustache" der guten alten Zeit. Später hat er mir dann verraten, daß er nächstes Jahr vielleicht im Santa Susana Park arbeiten wird. Ich bin sicher, daß wir dann gar nicht mehr von der Strandbar wegkommen werden.

Wenn die Bars und Discos nur Techno und Heavy spielen können, ziehen wir uns halt an den Strand zurück. Von dieser Beach-Party könnte am besten derjenige berichten, der sie veranstaltet hat. Glücklicherweise hat Andreas ja immer so Geburtstag, daß wir zumindest einen "ehrlichen" Grund zum Feiern haben. Mit "Beachblaster" und diversen gefüllten Glasgefäßen ausgestattet belagerten wir den Strand und genossen das Meer, die Sterne, die Lichter am Horizont, das leise Rauschen der Wellen und das Gehupe Hunderter Barca-Fans, die den Meistertitel ihrer Mannschaft feierten und die Strandpromenade hinauf und hinunter fuhren. Leider machte auch Andreas von der ihm zustehenden Auszeit Gebrauch und entällt somit auch als potenzieller Artikelautor. 

Aber warum muß man eigentlich immer einen Bericht schreiben? Ein Comic wäre doch genauso gut. Also ist Zeichentalent gefragt. Was auf T-Shirts geht, muß doch auch auf Papier machbar sein, nicht wahr, Kirsten. Aber ich muß ja zugeben, daß die Idee mit dem Comic vielleicht doch nicht die tollste ist. Schreiben geht da wohl doch um einiges schneller.

Aber es gibt ja auch noch Fotos. Genau Norbert, du bist unser Artikelautor. Wenn du schon die Bilder hast, kannst du auch gleich ein bißchen Text dazu schreiben. Und in den Zeiten des "Outings" könntest du ja auch gleich das Geheimnis um die rote Tashe lüften. War es vielleicht eine unsichtbare Kette, die sie mit deinem Handgelenk verband?

Aber ich merk, irgendwie klappt das dieses Jahr nicht mit dem Artikel. Es ist einfach keiner da, der ihn schreiben könnte. Auch nicht die beiden Holländer, die erneut das obligatorische Abschiedsessen beim Holländer verpaßten, da sie, gerufen von Arbeit und Familie, bereits am Mittwoch abreisten. Und bei diesem "Wir-schmeißen-den-Rest-Peseten-zusammen- du-tischst-auf-Essen" stärkten wir uns auch diesmal wieder bis zum Kugeln für die Heimfahrt im Highway-Shuttle.

Die allerletzte Hoffnung, doch noch zu einem Artikel zu kommen, ruhen damit auf Heike. Als passives Vereinsmitglied nahm sie seit längerem wieder einmal aktiv am Vereinsleben teil. Aber wenn ich mich an die Rückfahrt erinnere, als sie eifrig in ihrer italienischen Grammatik und dem zugehörigen Wörterbuch las, muß ich doch die Befürchtungen äußern, daß vielleicht nicht alle Leser des Italienischen mächtig sind. Und die Mittel für eine Übersetzung können wir zur Zeit aufgrund der angespannten Haushaltslage nicht bereitstellen.

Damit gibt es dieses Jahr keinen Artikel, aber falls sich die Haushaltslage etwas entspannt, sind wir vielleicht im nächsten Jahr in der Lage, einen Korrespondenten nach Spanien zu entsenden, der uns dann einen umfaßenden Bericht liefern kann.

Dirk (aus: Panther News 1992)

Die Panthers
Alex, Andreas, Bernie, Dirk, Guido, Heike, Hudson, Kirsten
Nicole B, Nobby
Norbert Z
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Letzte Änderung: 20.09.2001