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Sommer, Sonne, Strand
1. Beach-Basketball-Turnier
Magdeburg, 08. - 09. August 1992

Beach-Basketball? Was ist denn das?

Diese Frage wurde uns am meisten gestellt, wenn wir von unserem Vorhaben erzählten, am 1. Beach-Basketball-Mixed-Turnier in Magdeburg teilzunehmen. Deshalb eine kurze Erklärung: Wir haben auf einem kleineren Spielfeld im Sand (Am Beach des Barleber Sees) mit drei gegen drei gespielt.

Photos
Ludwig in Aktion - da kann Andreas nur noch bewundern Die Beachanlage "Batman" Gerd
Schiri Dirk Nach dem Spiel PP vs. PP Statler & Waldorf

Doch beginne wir am Anfang. Nach der Einladung der Magdeburger in Spanien stand für uns schnell fest, daß wir an dieser neuen Art, Basketball zu spielen, teilnehmen wollten, obwohl wir trotz aller Erklärungen auch nicht so hundertprozentig wußten, was auf uns zukam. Schnell waren aber genügend Basketballverrückte gefunden, die sich auf diese Unternehmung einlassen wollten. Am Samstagmorgen traf man sich bei schönstem Krefelder Gewitter, um sich Richtung Sonne, Strand und Basketball aufzumachen. Basketballverrückt genug, um so früh aufzustehen, waren unsere Alt-Reisepanther Dirk und Guido, unser reaktivierter Alt-Reisepanther Ulli, unser Nachwuchs-Reisepanther Andreas Bö., unser neuster Neu-Reisepanther Ludwig, unsere Gast-Reisepanther Gerd und Peter aus Erkelenz und natürlich unsere beiden Fan-Reisepanther Elke und Anita. Und diese Ansammlung von Reisepanthern wurde in Magdeburg noch verstärkt von drei weiteren Alt-Reisepanthern Andreas Bi., Kirsten und Hudson (ja, genau der aus Spanien) und als weiteren Gast-Reisepanther Frank aus Deensen. Mit dieser bunt gemischtesten Reisetruppe, die je Krefeld verlassen hat, gingen wir also in Magdeburg an den Start.

Unterwegs änderte sich das Wetter in schönstes Urlaubswetter und nach einem etwas längerem Stau kamen wir pünktlich zum Turnierstart am Barleber See an. Unsere Panthertruppe 1 durfte auch direkt das Eröffnungsspiel gegen die Milka Lila Stars aus Magdeburg bestreiten. Zu unser aller Überraschung haben wir uns nicht nur bravourös geschlagen und nur knapp verloren. Nein, dieses Spiel wurde gleichzeitig vom MDR für das Regionalprogramm aufgezeichnet. Wann hat es das schon gegeben: Pink Panthers als Fernsehstars. Leider haben wir die Aufzeichnung selber noch nicht gesehen.

Wie schon erwähnt, das Wetter war super. Und so waren alle Spieler froh, wenn man sich nach den Spielen eben seines Trikots entledigen konnte und sofort in die erfrischenden Fluten des Barleber Sees springen konnte. Nach dieser äußerlichen Erfrischung ging es dann meistens Richtung Getränkewagen, um sich auch von innen zu erfrischen. So pendelten wir den ganzen Tag zwischen diesen drei Stationen hin und her.

Gegen Abend wurden dann die Zelte aufgebaut. Natürlich befand sich auch der Campingplatz in diesem Radius von 100 Metern, aus dem sich wahrscheinlich niemand von uns an diesen beiden Tagen herausbewegt hat. Schließlich und endlich wurde auch die Bühne in diesem Bereich aufgebaut, auf der abends eine Rockgruppe alte „neue deutsche Welle" zum Besten gab. Bei der anschließend stattfindenden Disco soll man sogar den ein oder anderen Panther noch auf der Tanzfläche gesehen haben. Die meisten waren allerdings damit beschäftigt, das Portemonnaie von Andreas zu suchen. Wir haben den ganzen Platz durchforstet, aber leider blieb es verschwunden. Zum Glück tauchte es am nächsten Morgen auf, und zwar -wie viele vermutet haben, die Andreas Bi. besser kennen- bei Kirsten, der Andreas das Portemonnaie anvertraut hatte. Na gut, so kamen wir wenigstens noch zu einer Runde innerer Erfrischungen. Die Fete endete, zu unser aller Erstaunen und entgegen allen Basketballturniergewohnheiten schon um zwei Uhr. Aber das hielt einige fetenerprobte Panther nicht davon ab, doch erst um fünf Uhr in den Schlafsack zu kriechen.

Am nächsten Morgen waren trotzdem alle PPs mehr oder minder fit zum reichhaltigen Frühstück mit Kaffee vom Campingkocher, Keksen und Obst erschienen. Die Sonne knallte schon ab dem frühen Morgen auf uns, was, außer Sonnenbrand, noch einige andere Folgen haben sollte.

Schon früh sollten wir uns wieder dem Sport zuwenden. Waren die Spiele am Samstag schon alle von sehr guter Laune geprägt, so gab es am Sonntag noch eine Steigerung. Den Anfang machte unsere Zweite, die im letzten Gruppenspiel gegen die Fast-Nur-Damenmannschaft aus Köln antrat. Diese Kölnerinnen, verstärkt durch unsere Männlichkeit Andreas Bö., wußten Ihre Weiblichkeit prima einzusetzen (Damenkörbe zählten 3 Punkte). Nach einer besonders rüden Attacke, die vom Schiedsrichter nicht geahndet wurde, schimpfte Gast-Panther Gerd:" Das war Foul, du alte Hexe!" Zum Glück bekam er kein technisches Foul, hatte die Lacher aber auf seiner Seite.

Wie abgesprochen, belegten beide Panther-Teams die vorletzten Gruppenplätze und spielten um Platz 9 und 10 gegeneinander. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Temperatur des Sandes die Schmerzgrenze von ca. 50° überschritten. Das hatte zur Folge, daß alle Spieler darauf bedacht waren, nicht längere Zeit auf einer Stelle zu verweilen. Und das wiederum hatte ein rasantes Spiel zur Folge. Glücklicher Sieger blieb dann die Panthers I-Truppe. Mit kochenden Füßen lief man nach Spielende, so schnell es irgend ging, Richtung See. Das „Zisch" beim ersten Wasserkontakt hätte man eigentlich bis Krefeld hören müssen. Dank geht hier noch an Anita, die schon während des Spiels mit ihrer 0,7l-Wasserflasche für kurze Abkühlung sorgte.

Bei der Siegerehrung erhielt jedes Team noch 6 Pokale von der dortigen Brauerei (Faßungsvolumen 0,5l). Wir ließen den Tag gemütlich ausklingen, genossen noch ein wenig Urlaubsstimmung am Barleber See und machten uns erst als letzte auf die Heimreise.

Wenn uns jetzt jemand fragt, was Beach-Basketball ist, können wir nur sagen, probiert es selber aus. Es ist anstrengender als ihr glaubt, aber jeder einzelne wunde Fuß, der geflossene Schweiß, die ganzen sonnengeröteten Körper, all das hat sich gelohnt. Nächstes Jahr habt ihr die Möglichkeit zum Ausprobieren.

Und wenn in 10 Jahren die erste Deutsche Meisterschaft im Beach-Basketball stattfindet, können wir ohne Übertreibung behaupten: Wir waren bei den Anfängen dabei (das belegen Fernsehbilder).

Guido (aus: PANTHER NEWS Ausgabe 6, September 1992)

Die Panthers
Kirsten, Andreas,
Andreas Bö, Dirk, Gerd, Guido, Ludwig, Ulli, die Gast-Panthers Hudson und Frank aus Deensen, Peter aus Erkelenz, und die Fan-Panthers Anita und Elke

  

Letzte Änderung: 01.10.2001